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Häufig gestellte Fragen

Die folgenden Fragen erreichten uns mehrfach. Daher haben wir sie hier aufgelistet. Vielleicht finden Sie hier die Antwort auch auf Ihre Frage. Wenn nicht, lassen Sie uns Ihre Frage zum Thema Reizblase zukommen, wir beantworten sie Ihnen gerne. (Die Namen der Fragenden sind gekürzt wiedergegeben, um den Datenschutz zu gewährleisten.)

 

 

Warum Durchspülung, ich muss doch sowieso dauernd?

Frage von Michaela M. aus K.: Mein Apotheker hat mir Urol® flux forte empfohlen. Nun habe ich auf der Packung gelesen „zur Durchspülung der Harnwege“. Das verstehe ich nicht, ich muss doch sowieso öfter als normal. Warum dann noch zusätzlich durchspülen?

 

Antwort:

Durch die Wirkstoffe in Urol® flux forte werden die Nieren angeregt, mehr Harn zu produzieren. Das hat positive Effekte:

  • Wie jeder andere Muskel kann auch die Blase trainiert werden. Der vermehrte Harnfluss trainiert den Blasenmuskel, mehr Volumen zu tolerieren, ohne sofort mit massivem Harndrang zu reagieren.
  • Der stärkere Harnfluss spült im direkten Sinn die Harnwege durch. Somit werden Bakterien weggespült, die sich in den Harnleitern und in der Blase befinden. Die durch sie ausgelöste Blasenreizung klingt ab. 
  • Aufgrund der angeregten Harnproduktion wird der Urin verdünnt. Dieser reizt die Blasenschleimhaut weniger, Entzündungen der Schleimhaut können abheilen.

 

 

Und was ist mit Tee?

Frage von Ernestina V. aus M. : Es gibt Nieren- und Blasen-Tees. Kann ich diese statt eines Medikamentes zur Behebung meiner Blasenprobleme verwenden?

 

Antwort:

Die Tees sind ideal, um dem Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen. Als alleiniges Behandlungsmittel bei einer Erkrankung der Harnwege aber sind sie aus mehreren Gründen nicht geeignet: 1. Im Vergleich zu einem Arzneimittel sind die in einem Tee enthaltenen Wirkstoffe sehr gering dosiert. In dieser geringen Dosierung entfalten sie keine messbare Wirkung. 2. Medikamente werden nach sehr strengen Regelungen hergestellt und enthalten immer gleich bleibende Mengen an Wirkstoff. Das wird durch strenge Kontrollen sichergestellt sowohl beim Anbau als auch durch definierte Erntezeitpunkte der Wirkstoffpflanzen und auch bei der Produktion des Medikamentes selber. Tees unterliegen weit weniger Regelungen und Kontrollen, ihre Zubereitung schwankt von Mal zu Mal (Menge an Tee, Wassertemperatur, Dauer der Zubereitung etc.). Tees sind keine Arzneimittel und daher zur alleinigen Behandlung nicht sinnvoll.

 

 

Wie trinke ich genug?

Frage von Hubert S. aus T.: Mein Arzt hat mir geraten viel zu trinken, bis zu 3 Liter pro Tag. Ich habe es versucht, es fällt mir aber sehr schwer. Haben Sie Tipps, wie ich diese Menge bewältigen kann?

 

Antwort:

Vielen fällt das Viel-Trinken schwer. Grund: Viele sind zu beschäftigt, dadurch wird das Durstgefühl oft ignoriert. Der Körper reagiert hierauf mit immer weniger Durstgefühl und begnügt sich mit weniger, als er eigentlich benötigt. Nicht nur die Nieren arbeiten weniger, auch das Blut wird dickflüssiger. Die beste Methode, mit der Sie sich wieder an das Trinken gewöhnen, ist folgende: Überall dort, wo Sie sich täglich aufhalten  oder vorbeikommen (z. B. Büro, Wohnzimmer, im Auto etc.), jeweils eine Flasche z. B. mit Wasser und ein Trinkglas bereitzustellen. Und immer wenn Sie an einer der Flaschen vorbeigehen, trinken Sie etwas daraus. Nach kurzer Zeit werden Sie bemerken, dass Sie wieder ein stärkeres Durstgefühl verspüren - das Viel-Trinken wird zur Selbstverständlichkeit.

 

 

Hausarzt, Gynäkologe oder Urologe?

Frage von Meike Z. aus F.: Welchen Arzt soll ich mit meinen Blasenproblemen aufsuchen? In den letzten Tagen muss ich viel häufiger als sonst und es brennt dabei unangenehm.

 

Antwort:

Am besten gehen Sie zuerst zu Ihrem Hausarzt. Er wird schnell erkennen, ob er Ihnen mit seinen Kenntnissen und Erfahrungen helfen kann. Er entscheidet auch an welchen Facharzt er Sie, falls erforderlich, überweist, an einen Urologen oder auch an einen Gynäkologen. Wenn Sie allerdings das Gefühl haben, dass die vom Hausarzt eingeleiteten Maßnahmen nicht helfen, bestehen Sie auf eine Überweisung zum Urologen.

 

 

War beim Arzt: kein Befund!

Frage von Elvira K. aus B.: Ich war mit Blasenbeschwerden (häufiges Wasserlassen, ohne, dass viel kommt, und Krämpfe) bei meinem Hausarzt. Er hat aber nichts feststellen können und mich wieder nach Hause geschickt. Jetzt bin ich ganz unsicher geworden, denn meine Probleme sind nach drei Tagen immer noch da. Was soll ich tun?

 

Antwort:

Ihr Arzt kann bei einer Überaktiven Blase keine organische Ursache feststellen, denn die Definition der Reizblase ist, dass keine organische Erkrankung zugrunde liegt. Dennoch bestehen die Probleme. Schuld daran ist, dass es sich um eine funktionelle Störung handelt. Das bedeutet: Alle beteiligten Organsysteme für sich sind in Ordnung, nur die Reizleitung, Reizverarbeitung und die Koordination sind gestört. Sehr häufig ist eine psychische Belastungssituation (Stress, außergewöhnliche Vorfälle etc.) Auslöser der Beschwerden. Die Blase ist ein "Stressorgan". Auch hier können Arzneimittel helfen. Probieren Sie bei Ihren Problemen ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Goldrutenextrakt. Dieses regt die Nierentätigkeit an, reduziert Krämpfe, wirkt Entzündungen entgegen und hemmt Bakterienwachstum. Sollten die Beschwerden aber weiterhin anhalten, sich verschlechtern oder Sie sogar Fieber bekommen, suchen Sie bitte unbedingt einen Arzt auf.

 

 

Arzneimittel oder Slipeinlage?

Frage von Sabine F-S. aus P.: Mein Problem ist, dass ich bei schon einer leichten Anstrengung, wie Niesen, ein paar Tropfen verliere. Mit einer Slipeinlage habe ich das zwar in den Griff gekriegt, aber peinlich ist mir das im Alltag schon. Geht das von alleine wieder weg oder was sollte ich noch tun?

 

Antwort:

Ein Slipeinlage ist bei Ihrem Problem mit Harnverlust genau das Richtige. Sie beseitigt aber nicht die Ursache. Probieren Sie zusätzlich ein Arzneimittel mit hochdosierter Goldrute. Es wirkt mehrfach gegen Ursachen einer gereizten Blase und kann Ihnen helfen, Ihr Problem innerhalb weniger Tage zu lösen.