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Ein Produkt der APOGEPHA Arzneimittel GmbH

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Editorial

 

Harnwegsprobleme: Viele sind betroffen - zu wenige reden darüber.


Dieser Satz ist Ausgangpunkt und Triebfeder für den Newsletter der APOGEPHA GmbH, dem auf die Urologie spezialisierten Arzneimittelhersteller. Daher ist es nur richtig und sinnvoll, Sie als unsere Leser an unseren Kenntnissen und Erfahrungen teilhaben zu lassen und den Dialog mit Ihnen zu suchen.

 

Sie erhalten in diesem und in den folgenden Newslettern aktuelle Informationen, Tipps und Hintergründe rund um das Thema Harnwegsprobleme. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Fragen, die Sie direkt, weniger auf denen, die den Arzt und die verschreibungspflichtigen Arzneimittel betreffen. Die APOGEPHA GmbH in Dresden, von der die Urol®-Produkte stammen, beschäftigt sich sehr intensiv mit allen Fragen zu Harnwegsproblemen.
Auch bei urologischen Themen steht die Welt nicht still. Deshalb wollen wir Ihnen auf diesem Weg Neues, Interessantes und Unterhaltsames bieten. Darüber hinaus möchten wir den Erfahrungsaustausch mit Ihnen, den Betroffenen, fördern. Dabei soll dieser Newsletter keine „Einbahnstraße“ sein. Ihre Reaktionen auf die Inhalte, Ihre Anregungen und Tipps helfen uns, mehr über Ihren Informationsbedarf zu erfahren. Und wenn Sie meinen, Ihre Erfahrungen können auch für andere von Bedeutung sein, werden wir diese gerne im Newsletter oder auf unserer Website www.urol.de weitergeben (selbstverständlich anonym, wenn Sie es wünschen).

 

Aktuelles

 

Auf www.urol.de tut sich etwas.


Wir haben modernisiert. Das Gesicht der Website www.urol.de wurde geliftet, neue Inhalte sind dazugekommen. Ein besonderes Anliegen ist uns der Austausch mit Ihnen: Teilen Sie Ihre Geschichte, Ihre Erfahrungen, Tipps und kuriosen Begebenheiten rund um das Thema der Harnwegserkrankungen mit uns.

 

Ein kleines Dankeschön ist Ihnen sicher. Mit ergänzenden Informationen rund um das Thema urologische Erkrankungen und einem Facelift, so zeigt sich die Seite www.urol.de ab September. Aber viel wesentlicher ist, dass Sie persönlich ab jetzt aktiv mitwirken können. Viele Ihrer Erfahrungen, Tipps, Ratschläge und Kuriositäten können andere Betroffene informieren bzw. ermutigen. Ob es sich um Tipps für den Arzt- oder Apothekenbesuch handelt oder ob Sie mit bestimmten Verhaltensweisen erfolgreich waren, ob Ihnen spezielle Übungen oder Behandlungsformen besonders geholfen haben oder ob Sie eine kuriose Begebenheit erlebt haben – alle Informationen sind hilfreich und willkommen. Jedes Detail kann anderen nützen und ihnen dazu verhelfen, schneller die lästigen Symptome zu lindern oder los zu werden. Selbstverständlich anonymisieren wir Ihren Beitrag, den Datenschutz garantieren wir Ihnen in vollem Umfang. Jeder eingesandte Beitrag, egal ob er auf der Website erscheint oder nicht, wird mit einem Einkaufswagenchip samt Halter als Schlüsselanhänger belohnt. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge.

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Medizin

 

Harnwegsprobleme: Oft nichts Ernstes - aber immer problematisch.


Sehr oft lassen sich Erkrankungen der Blase oder der Harnwege relativ einfach in den Griff bekommen. In vielen Fällen reichen wenige Verhaltensänderungen oder die Anwendung pflanzlicher Arzneimittel (Prostata und Blase) aus.

 

Die lästigen Symptome zu lindern und das Problem zu beheben ist meist ganz einfach. Oft aber stehen dabei Hürden im Weg, die die Beschwerden unnötig in die Länge ziehen. Das muss nicht sein. Probleme mit den Harnwegen oder der Blase sind für die meisten Betroffenen sehr prekär, da sie das alltägliche Leben sehr stark beeinträchtigen. Sie ziehen sich zurück aus Angst nicht rechtzeitig eine Toilette zu finden. Medizinisch aber sind Harnwegserkrankungen in vielen Fällen unproblematisch. Sie lassen sich mit dem heutigen Wissen und den modernen Arzneimitteln schnell lindern bzw. heilen.

 

Sprache und Tabus – zwei Barrieren


Es fehlt im Deutschen an passenden Worten, um Krankheitszeichen genauer zu beschreiben. Entweder sind sie vulgär, gestelzt oder zu wissenschaftlich. Das Problem stellt sich besonders den Betroffenen. Ärzte und Apotheker sind es gewohnt, auf dieses Thema angesprochen zu werden, weil diese Erkrankungen häufig sind. Das anerzogene Tabu, über „Unterleibssachen“ nicht zu sprechen, erschwert den Betroffenen die Kommunikation. Darüber reden, bedeutet Überwindung, aber gleichzeitig ist es der erste Schritt, offen mit der Erkrankung umzugehen.

 

Barrieren überwinden


Problem bekannt – Problem gebannt! Die Lösung ist: Darüber reden! Es gibt sehr viele Betroffene, die sich scheuen, über ihre Harnwegs- oder Blasenprobleme zu sprechen. Das Ergebnis: Die Linderung wird unnötig verzögert oder wird durch falsches Verhalten noch zusätzlich verstärkt. Und wenn Sie diese Hürden bereits überwunden haben, helfen Sie andern dabei. Ziehen sich Verwandte, Freunde oder Bekannte plötzlich zurück oder wollen nicht erklären, was sie beeinträchtigt, gehen Sie offen mit dem Thema um und teilen Sie ihnen Ihre Erfahrungen mit. Oft ist es eine große Erleichterung, wenn die Barriere erst einmal überwunden ist.

 

Arzneipflanzen

 

Brennnessel – verbreitet und doch wenig bekannt

 

Selbst eine Pflanze wie die Brennnessel, mit der jeder schon einmal unangenehme Bekanntschaft gemacht hat, ist in mancher Hinsicht völlig unbekannt. Sie ist so vielfältig, dass ein genauerer Blick lohnt.

 

Die Brennnessel ist ein „global player“, sie kommt fast weltweit mit mehreren Arten vor. Sie ist so häufig geworden, dass sie kaum noch auffällt. Dabei birgt sie manches interessantes Detail.

 

 

Warum brennt die Brennnessel?


Ihre so genannten Brennhaare dienen dem Schutz der Pflanze. Es sind mit Ameisensäure gefüllte hohle Anhänge am Stil, deren oberer Abschnitt durch Kieselsäureeinlagerung spröde ist und eine Sollbruchstelle aufweist. Durch leichte Berührung bricht das Brennhaar an der Sollbruchstelle so, dass das Ende die Form einer Injektionsnadel annimmt und sich in die Haut bohrt. Dort kommt es durch die Ameisensäure zur Reizung, Rötung und zum Schmerz.

 

Männchen und Weibchen leben getrennt voneinander


Brennnesseln sind zweihäusig, d. h. es gibt rein männliche und rein weibliche Pflanzen. Die Bestäubung erfolgt durch den Wind, wenn sich die männlichen Blüten öffnen und die Staubgefäße den reifen Pollen explosionsartig herausschleudern. Die Vermehrung erfolgt allerdings weniger durch die etwa einen Zentimeter großen Früchte als vielmehr über unterirdisch wachsende Stängel (Rhizome).

 

Heilpflanze Brennnessel


Besonders als Heilpflanze ist die Brennnessel seit alters her von Bedeutung. Wegen ihrer vielfältigen Wirkungen wird sie auch als „Königin der Heilpflanzen“ bezeichnet. Sie enthält Inhaltsstoffe, die u.a. gegen Rheumatismus, Haarausfall, Magen-Darm-Beschwerden und Schmerzen wirken. In den Wurzeln befinden sich darüber hinaus Wirkstoffe gegen Prostatabeschwerden. Die Dragees von Urol® pros enthalten hochdosiert einen Extrakt aus Brennnesselwurzel, der jahrelang eingenommen werden kann und hilft, die Beschwerden durch eine altersbedingte gutartige Prostatavergrößerung zu lindern.

 

Der aktuelle Tipp

 

Trinken - trinken – und nochmals trinken


Wer viel trinkt, hat schon halb gewonnen. Leider aber reduzieren viele Betroffene ihre tägliche Trinkmenge, weil sie der Meinung sind, wenn sie weniger trinke, werden die Symptome gelindert.

 

Diese Einstellung aber beseitigt die Probleme nicht, sondern verstärkt sie. Eine weit verbreitete Meinung ist: „Trinke ich weniger, muss ich auch weniger auf die Toilette“. Das ist zwar grundsätzlich richtig, aber bei Harnwegsproblemen ist viel trinken von entscheidender Bedeutung. Die Trinkmenge von mindestens zwei Litern pro Tag lässt die Niere kräftiger arbeiten und der Harnfluss steigt. Damit wird das ganze Ausscheidungssystem leistungsfähiger und der durchspülende Effekt beseitigt manche Ursache des Problems, z. B. Entzündungen auslösende Bakterien oder kleine Harnsteine (Nierengrieß).

 

Reine Gewöhnungssache


Vielen bereitet das Vieltrinken Probleme. Wer kennt nicht die Sprüche: „Trink nicht so viel, sonst musst du dauernd.“ oder „Trink dich nicht vor dem Essen satt.“ oder „Jetzt nicht schon wieder, du hast doch eben erst …“, die dazu führen, dass wir zunehmend das Durstgefühl zu ignorieren lernen.

Aber genau so, wie man sich das Trinken abgewöhnen kann, kann man es auch wieder lernen. Der einfachste Weg: Immer dort, wo man häufig hinschaut, verweilt oder öfter vorbeigeht (z. B. vor oder neben dem Fernsehgerät, auf dem Ess- oder Garderobentisch etc.) platziert man eine Flasche mit Wasser oder Fruchtsaftschorle sowie ein Glas. Und immer, wenn man seinen Blick darauf wirft, wird getrunken. In wenigen Tagen bereits stellt sich das Durstgefühl wieder ein und die tägliche Trinkmenge nimmt deutlich zu.

 

Der Erfolg lässt sich ablesen


Wenn Sie sich notieren, wie viel Sie täglich getrunken haben (z. B. Gläser pro Tag) werden die Zahlen Ihren Erfolg schnell sichtbar machen und Sie erkennen sofort, wann Sie zu wenig getrunken haben. Ein kleiner Tipp: Die Farbe des Urins ist ein guter Hinweis auf die richtige Trinkmenge: intensiv gelb gefärbt = zu wenig getrunken; hell gelbe Färbung = genügend getrunken.

 

Positiver Nebenefekt


Die ausreichende Trinkmenge nützt nicht nur bei Harnwegsproblemen. Eine vermehrte Flüssigkeitszufuhr verdünnt auch das Blut. So fördert das Trinken die gesamte Durchblutung und entlastet das Herz. Körper und Geist werden viel leistungsfähiger. Probieren Sie es aus und berichten Sie uns von Ihren Erfolgen.

 

Interessantes rund ums „stille Örtchen“

 

Geld stinkt nicht


Kaiser Vespasian erhob zur Finanzierung des Kolosseums eine ganz besondere Steuer, der wir dieses Sprichwort verdanken.


Aber auch die Umschreibung „ein Geschäft machen“ geht auf die Gebräuche im alten Rom zurück, denn nicht immer war das stille Örtchen so mit Tabus belegt wie in der heutigen Zeit. Urin war in der Antike ein begehrter Rohstoff für Gerber und so standen an vielen Straßen große Amphoren, um den wertvollen Saft einzusammeln. Der römische Kaiser Vespasian (er regierte von 69 bis 79 nach Christus), wollte besonders viel Geld einnehmen, unter anderem um den Bau des Kolosseums zu finanzieren. Deshalb ließ er Steuern auf alles mögliche erheben – auch auf Bedürfnisanstalten, also die damaligen Toilettenanlagen. So musste jeder Bürger der Stadt eine "Urinsteuer" bezahlen, wenn er auf’s Klo wollte.

Vespasians Sohn fand diese Steuer gar nicht gut. Deshalb ging er zu seinem Vater und warf ihm vor, dass dieses eingenommene Geld unrecht sei. Da nahm Vespasian kurzerhand das Geld, hielt es seinem Sohn unter die Nase und fragte ihn, ob das Geld stinke (schließlich war es durch den Toilettengang anderer Leute eingenommen worden). Natürlich stank das Geld nicht – und so sind auch diese berühmten lateinischen Worte "pecunia non olet", "Geld stinkt nicht" entstanden.

Vespasian wollte seinem Sohn damit zeigen, dass es egal ist, woher das Geld kommt und dass man in der Öffentlichkeit auch nicht unbedingt über die Einnahmequelle reden muss.

 

Geschäfte beim Geschäft


Die Toilettenkultur war in der Antike bereits hoch entwickelt. Die Griechen zählten zu den ersten Völkern der Antike, die vor etwa 2.500 Jahren Toiletten und Abwassersysteme erbauten. Reiche Römer hatten ein Privatklo. Schwämmchen, Wolle oder Stofffetzen dienten damals zum Abwischen. Alle anderen konnten – für etwas Geld – die öffentliche Bedürfnisanstalt (die „latrina“) besuchen. Sie mussten sich im Freien entleeren und reinigten sich anschließend mit Laub oder Sand. Allerdings saßen sie dort auf teurem Marmor. Genau wie bei uns waren diese Klos meistens an ein Abwassersystem angeschlossen.

„Gethront“ wurde damals übrigens nicht alleine. Während man in geselliger Runde die Notdurft verrichtete, wurden wichtige Geschäfte besprochen. Daher stammt wahrscheinlich auch der Ausdruck „ein Geschäft machen“. Das Rom der Antike war also in jedem Fall eine gute Zeit fürs "Geschäft".

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihre APOGEPHA Arzneimittel GmbH
 

Impressum

 

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