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Häufig gestellte Fragen

Die folgenden Frage erreichten uns mehrfach. Daher haben wir sie hier niedergeschrieben. Vielleicht finden Sie hier die Antwort auch auf Ihre Frage. Wenn nicht, lassen Sie uns Ihre Frage zum Thema Harnsteine zukommen, wir beantworten sie Ihnen gerne. (Die Namen der Fragenden sind gekürzt wiedergegeben, um den Datenschutz zu gewährleisten.)

 

 

Harnsteine, Nierensteine, Blasensteine?

Frage von Angelika S. aus J.: Immer wieder stoße ich auf verschiedene Begriffe für Steine im Harnbereich. Sind das alles verschiedene Begriffe für dasselbe oder beschreiben die Begriffe verschiedene Dinge?

Antwort: Der Begriff mit übergreifender Bedeutung ist Harnstein. Er beschreibt nicht, um was für ein Stein es sich handelt oder wo er liegt. Die Begriffe Nierenstein oder Blasenstein beschreiben genauer die Lage eines Steines wie auch der Begriff Harnleiterstein. Darüber hinaus gibt es weitere Begriffe, die die Zusammensetzung des Steines beschreiben, z.B. Oxalatstein, Phosphatstein oder Harnsäurestein.

 

Ist eine Operation notwendig?

Frage von Uwe. B. aus H.: Mein Arzt hat bei mir Harnsteine festgestellt. Muss ich jetzt mit einer Operation rechnen?

Antwort: Das entscheidet natürlich letztlich Ihr Arzt. Soviel aber lässt sich sagen: Operationen von Harnsteinen sind heute viel seltener geworden als früher. Es gibt viele Möglichkeiten Harnsteine wieder zu beseitigen. Mit geeigneten Medikament kann man kleine Steine einfach ausspülen. Sind sie zu groß, um durch den natürlichen Weg zu passen, kann man sie mit Medikamenten, die das Steinmaterial lösen so weit verkleinern, bis die ausgeschwemmt werden können. Mit modernen Geräten lassen sich aber Steine auch im Körper zertrümmern, ohne dass ein Eingriff notwendig ist. Mit Ultraschallwellen, die genau am Stein gebündelt werden, kann dieser schmerzlos in kleine Bruchstücke zertrümmert werden. Die kleinen Bruchstücke wiederum lassen sich ausschwemmen. Was gerade für Sie das richtige Verfahren ist, muss Ihr Arzt entscheiden.

 

Negative Auswirkungen durch Sport?

Frage von Peter W. aus K.: Ich habe festgestellt, dass ab und zu mit dem Harn ganz kleine Steine ausgeschieden werden. Ich treibe viel Sport und bin dann meistens auch nachher noch in der Sauna. Hängt das miteinander zusammen und was muss ich beachten?

Antwort: Wenn Sie viel schwitzen und den Flüssigkeitsverlust nicht wieder ausgleichen, kann das zur Harnsteinbildung führen. Beim Sport und nach der Sauna ist es also für Sie besonders auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Sollte es weiterhin zur Steinbildung kommen, sollten Sie unbedingt Ihren Hausarzt aufsuchen.

 

Harnansäuerung

Frage von Erika P. aus T.: Welche Auswirkung hat die Ernährung auf die Bildung von Harnsteinen? Kann ich durch Änderung der Ernährung diese beeinflussen?

Antwort: Die Ernährungsgewohnheiten haben erheblichen Einfluss auf die Bildung von Harnsteinen. So kann eine Ernährung, die reich an Oxalsäure ist (z. B. Tomaten, Spinat, Rhabarber), zur Bildung von Oxalsäuresteinen führen oder phosphathaltige Nahrungsmittel wie Wurst oder Käse können die Bildung von Phosphatsteinen begünstigen. Die genaue Ursache der Harnsteine kann aber erst der Arzt festsetellen.Wenn er weiß, aus welchem Material der Harnstein besteht, kann er daraus die erforderlichen Rückschlüsse ziehen und Ihnen Tipps für die Ernährung geben.

 

Wie lerne ich richtig zu trinken?

Frage von Hubert S. aus T.: Mein Arzt hat mir geraten, viel zu trinken, bis zu 3 Liter pro Tag. Ich habe es versucht, es fällt mir aber sehr schwer. Haben Sie Tipps, wie ich diese Menge bewältigen kann?

Antwort: Vielen fällt das Viel-Trinken schwer. Grund: Viele sind zu beschäftigt, dadurch wird das Durstgefühl oft vergessen. Der Körper reagiert hierauf mit immer weniger Durstgefühl und begnügt sich mit weniger, als er eigentlich benötigt. Nicht nur die Nieren arbeiten weniger, auch das Blut wird dickflüssiger. Die beste Methode, mit der Sie sich wieder an das Trinken gewöhnen, ist folgende: Überall dort, wo Sie sich täglich aufhalten oder vorbeikommen (z. B. Büro, Wohnzimmer, im Auto etc.), jeweils eine Flasche z. B. mit Wasser und ein Trinkglas bereitzustellen. Und immer wenn Sie an einer der Flaschen vorbeigehen, trinken Sie etwas daraus. Nach kurzer Zeit werden Sie bemerken, dass Sie wieder ein stärkeres Durstgefühl verspüren und das Viel-Trinken wird zur Selbstverständlichkeit.