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Vorgänge im Körper

Kleine Drüse – große Bedeutung

Die Prostata ist in normaler Größe eine etwa kastaniengroße Drüse unterhalb der Blase. Die Harnröhre geht mitten durch sie hindurch. Die Prostata produziert die Flüssigkeit in der die Spermien schwimmen. Das Prostatasekret stimuliert die Beweglichkeit der Spermienzellen.

 

Etwa ab dem 40. Lebensjahr beginnt die Vorsteherdrüse bei den meisten Männern hormonbedingt zu wachsen – teilweise bis zur Größe einer Orange. Bei einer vergrößerten Prostata wird der Harnfluss behindert, weil die vergrößerte Prostata die Harnröhre einengt. Hat sich die Prostata noch weiter vergrößert, drückt sie von unten gegen die Harnblase. Das führt dazu, dass der Ansatz des Harnleiters höher gelagert ist, als die tiefste Stelle der Harnblase. Eine vollständige Entleerung wird so zunehmend schwieriger bis ganz unmöglich. Es verbleibt Harn in der Blase, der sogenannte Restharn. Bei noch stärkerer Vergrößerung kann der Harnleiter sogar vollständig verschlossen werden, der Harn kann nicht mehr abfließen. Er steigt bis hinauf zu den Nieren. Spätestens jetzt besteht große Gefahr für die Nieren und es ist nur noch mit einer Operation Abhilfe zu schaffen.

 

Bei dem Wachstum der Prostata handelt es sich um eine gutartige Vergrößerung, Sie stellt also keine Vorstufe von Prostatakrebs dar! Der Arzt spricht von BPH (Benigne Prostata-Hyperplasie) und teilt sie in drei Stadien ein (mit fließenden Übergängen):

 

 

Stadium I (Reizstadium):

Das Wasserlassen ist behindert, häufig nächtliche aber noch vollständige Blasenentleerung.

 

Stadium II (Restharnstadium):

Keine vollständige Entleerung der Blase mehr. Der Restharn ist ein idealer Nährboden für Bakterien. Sie verursachen schmerzhafte Entzündungen und können sogar Organe schädigen. Der Harndrang nimmt zu.

 

Stadium III (Stauharnstadium):

Die Blase kann nicht mehr entleert werden. Es kommt zum ständig tröpfelnden Urinabgang. Es können schwere Folgeschäden an den Nieren auftreten, bis hin zum Verlust der Nierenfunktion.