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… und was ist mit Tee?

Nieren- oder Harntees sind Klassiker, wenn es zu Problemen beim Wasserlassen kommt. Da bei Harnwegsproblemen Trinken von herausragender Bedeutung ist, sind Tees sehr gut geeignet, die tägliche Trinkmenge von zwei bis drei Litern zu erreichen. Ein Ersatz für ein Arzneimittel sind Tees allerdings nicht. Der Wirkstoffgehalt ist, verglichen mit einem Arzneimittel, sehr gering - zu gering, um messbare Wirkungen zu erzielen. Aber auch unter den Arzneimittel finden sich Unterschiede. So fehlen bei den so genannten traditionellen Arzneimittel (z. B. Kürbiskerne) wissenschaftliche Belege für deren Wirksamkeit. Ursache ist oft, dass beispielsweise in Kombipräparaten einzelne Wirkstoffe unterdosiert sind oder Wirkstoffe in klinischen Studien überhaupt keine messbaren Besserungen bewirken.

 

Warnsignale Blut und Fieber

Oft, aber eben nicht immer, sind Harnwegsprobleme unkompliziert. Wenn sich Blut im Urin zeigt oder sich Fieber entwickelt, ist der Arztbesuch unumgänglich. In diesen Fällen muss sofort die Ursache ermittelt werden, denn hinter diesen Symptomen könnten sich schwerere Erkrankungen verbergen. Der erste Gang führt Sie zu Ihrem Hausarzt, er kennt Sie und Ihre Vorgeschichte. Er entscheidet auch, ob er Sie zum Facharzt, in dem Fall zum Urologen, überweist.

Achten Sie aber auch auf die folgenden Anzeichen, denn wenn Sie diese bei sich feststellen, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen:

  • starkes allgemeines Krankheitsgefühl
  • einseitige dumpfe Rückenschmerzen in der Nierengegend
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Urinabflussstörung (Harnverhalt)


Was können Sie tun, um die Beschwerden zusätzlich zu bessern?

Wenn Sie folgende Tipps beachten, können Sie zusätzlich zu einer z. B. medikamentösen Behandlung die Beschwerden positiv beeinflussen.

 

Verhaltenstipps
  • Vermeiden Sie langes Sitzen. Leichte körperliche Bewegung (z.B. Spaziergänge, Gartenarbeit) tut auch bei Prostatabeschwerden gut.
  • Vermeiden Sie auf jeden Fall Unterkühlungen (z.B. kalte Sitzgelegenheiten).
  • Auf ein erfülltes Liebesleben müssen Sie nicht verzichten; es kann sich sogar günstig auf Ihre Prostatabeschwerden auswirken.
  • Achten Sie auf Warnsignale des Körpers (z.B. starker Harndrang ohne Wasserlassen bei Harnverhalt, Brennen beim Wasserlassen durch Entzündungen der Harnwege). Informieren Sie bei Komplikationen umgehend Ihren Arzt.
  • Gehen Sie regelmäßig zum Arzt (mindestens jährliche Kontrolluntersuchung).

 

Ernährungstipps

Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit:

  • vielen Ballaststoffen (z.B. Vollkornprodukten)
  • reichlich Obst und Gemüse
  • wenig tierischen Fetten
  • ca. 1-2 Liter Flüssigkeit pro Tag (z.B. Tee, Mineralwasser)
  • sorgen Sie für einen regelmäßigen Stuhlgang
  • verzichten Sie auf übermäßigen Alkoholgenuß
  • verzichten Sie auf sehr kalte Getränke und starken Kaffee

 

Was Sie in jedem Falle nicht tun sollten:
  • Das Wichtigste: Ignorieren Sie nicht die langsam stärker werdenden Probleme beim Wasserlassen! Die Beschwerden gehen von selber nicht wieder weg. Im Gegenteil, es besteht die realistische Chance, dass sie noch zunehmen werden. Reden Sie über Ihre Probleme mit Ihrem Apotheker oder Ihrem Arzt. Beide haben tagtäglich mit Prostataprobleme zu tun und wissen daher genau, wie Ihnen geholfen werden kann.
  • Nicht die Trinkmenge reduzieren, um den Harndrang zu reduzieren. Die Ursache der Probleme werden so nicht bekämpft. Im Gegenteil: Wenig Trinken schadet dem Organismus zusätzlich. Trinken Sie täglich 2-3- Liter.
  • Ziehen Sie sich nicht aus dem Alltagsleben und Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis zurück. Auch das hilft nichts. Die Ursache des Übels bleibt bestehen. Gehen Sie aktiv mit Ihren Problem um, sprechen Sie darüber. Prostatabeschwerden lassen sich fast immer sehr gut behandeln.