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Auch auf die Ernährung kommt es an!

Obst, Gemüse und Vitamine helfen auch der Blase

Eine ausgewogene Ernährung hat positiven Einfluss auf die Symptome der Blasenprobleme. Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte, dass weiß heute Jeder. Aber nicht nur das: Vitamin C hat weitere positive Eigenschaften, die gerade bei Überaktiver Blase von Vorteil sind: Lebensmittel wie Zitrusfrüchte, Kiwi, Sanddorn, Johannisbeere, Tomate, Paprika wirken durch ihren hohen Vitamin C-Gehalt keimtötend in der Blase und in den Harnwegen. Außerdem regen sie, wie auch Spargel, Ananas, Blumenkohl oder Schwarzwurzeln den Harnfluss an. Diese Obst- und Gemüsesorten reduzieren die Anzahl der Bakterien und schwemmen sie aus. Beide Effekte halten die Blase keimarm. Der angeregte Harnfluss trainiert zudem den Blasenmuskel und verdünnt den Harn, der so weniger die Schleimhaut der Blase reizen kann.

 

Einen positiven Effekt auf die Blase haben auch gelbe, rote und dunkelgrüne Obst- und Gemüsesorten wie Paprika, Spinat oder Karotten. Sie enthalten Provitamin A (Betacarotin), das die Schleimhaut der Blasenwand stärkt, indem es die Bildung von körpereigenen Abwehrstoffen anregt und damit das Immunsystem unterstützt.

 

Nervenvitamine für das vegetative System

Die Blasenfunktion wird vom vegetativen Nervensystem und dem Gehirn gesteuert. Die Information über den Grad der Blasenfüllung wird vom Blasenmuskel registriert und über die Nerven an das Gehirn gemeldet. Dort wird der eingehende Reiz verarbeitet, und das Gehirn löst den Entleerungsbefehl aus.

 

Die Zufuhr von B-Vitaminen und Magnesium stärkt das vegetative Nervensystem. Natürliche B1- und B6-Quellen sind Nüsse, Sonnenblumenkerne, Kartoffeln, Vollkornprodukte, Naturreis, Bananen und Müsli. Magnesium ist insbesondere in Fisch, Geflügel, Milch und Milchprodukten, in Beeren und Orangen enthalten.

 

Trinken ist Teil der Therapie

Ein häufiger Fehler

Eine logisch erscheinende Überlegung vieler Betroffener ist: Ich „muss“ zu häufig. Wenn ich weniger trinke, werde ich folglich seltener „müssen“. Doch diese Überlegung ist falsch und bewirkt das Gegenteil.


Schränken Sie nicht die tägliche Trinkmenge ein, im Gegenteil!

Das Einschränken der Trinkmenge hat negative Folge

  • Der geringere Harnfluss trainiert den Blasenmuskel nicht mehr, sein Fassungsvermögen nimmt ab.
  • Der untrainierte Blasenmuskel meldet noch frühzeitiger einen Füllungsreiz, verstärkter Harndrang ist die Folge.
  • Bakterien siedeln sich leichter an.
  • Der konzentriertere Harn reizt die Schleimhaut der Blase.

 

 

Deshalb soll man, auch bei häufigem Harndrang, täglich ausreichend trinken (Wasser, ungesüßte Kräutertees oder Saftschorlen). Meiden Sie jedoch süße Limonaden, alkohol-, und stark kohlensäurehaltige Getränke.

 

Nicht selten wird in der Tagesroutine das Trinken einfach „vergessen“. Trinkt man jahrelang immer zu wenig, arrangiert sich der Körper mit der Situation und das Durstgefühl lässt nach. Durch regelmäßiges Trinken aber wird das Durstempfinden wieder stimuliert.

 

Für viele Ältere ist schon die empfohlene Trinkmenge von 1,5 Liter pro Tag ein Problem, denn im Alter nimmt das Durstgefühl ab und erinnert so auch nicht mehr an das notwendige Trinken.

 

Tipps, um das Trinkpensum zu schaffen:
  • Gleich morgens die tägliche Trinkmenge dort bereit stellen, wo man häufig vorbeikommt oder arbeitet.
  • Verwenden Sie eine besonders schöne Karaffe oder (Thermos-)Kanne. Die Freude am schönen Gefäß verleitet zum Trinken.
  • Aus großen Gläsern trinkt man automatisch mehr. Das leere Glas sofort wieder auffüllen – so greift man leichter danach. Auch feste „Trinkregeln“ helfen (z. B. vor dem Essen oder zur vollen Stunde).
  • Nutzen Sie Ihr Handy: Geben Sie über den Tag verteilt „Trinktermine“ mit speziellem Klingelton ein (ca. alle zwei Stunden ¼ Liter). Ein einfacher Kurzzeitwecker kann genauso helfen.
  • Ein Trinkprotokoll unterstützt Sie dabei, an das regelmäßige Trinken zu denken und das eigene Verhalten zu beobachten.

 

Vieltrinker – Wenigtrinker

Der tägliche Flüssigkeitsbedarf ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Außerdem ist er sehr stark abhängig von

  • Art der Arbeit (körperlich anstrengend oder  sitzend am PC)
  • Art der Freizeitbeschäftigung (Spazierengehen, Walken, Joggen)
  • Alter, Geschlecht
  • Jahreszeit, Wetter
  • Erkrankungen

 

So können an einem Tag 1,5 Liter völlig ausreichend, an einem anderen aber drei Liter noch zu wenig sein. Wie soll man da wissen, welche Trinkmenge ausreichend ist?

 

Hier hilft ein Indikator, der, von allen äußeren Umständen unbeeindruckt, immer korrekt anzeigt, wie es um die derzeitige Flüssigkeitsbalance steht: Die Harnfarbe!

 

Sie ist das nahezu untrügliche Zeichen für ausreichendes Trinken: Ist die Harnfarbe wasserklar bis blassgelb, ist die Trinkmenge ausreichend. Je dunkler die Harnfarbe, desto dringender ist die Flüssigkeitszufuhr. Ausnahme ist der Morgenurin, er darf dunkler sein.