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Die Goldrute

Arzneipflanze Goldrute

Eine Arzneipflanze mit Tradition, schon Martin Luther schätzte die Goldrute

Bereits seit dem Mittelalter wird die Goldrute in der Heilkunde bei Blasen- und Nierenerkrankungen, bei Hautleiden und zur Wundheilung eingesetzt. Im 13. Jahrhundert empfahl der katalanische Arzt und Theologe Arnold von Villanova (1240 bis 1311) die echte Goldrute zur Behandlung von Blasensteinen. Der englische Wundarzt und Botaniker John Gerard (1545 bis 1612) war von ihrer Heilkraft begeistert und bezeichnete sie als "Wundkraut". Selbst Martin Luther soll seine zahlreichen Gebrechen mit Goldrute behandelt haben.

 

Volkskundlich auch bekannt als Himmelsbrand, Goldene Jungfrau, Wundkraut, Schoßkraut und Ochsenbrot, trägt sie in England den Namen "goldenrod" und in Frankreich "verge d'or". Die in Europa und Nordafrika heimische Art Solidago virgaurea L. dient in der europäischen Volksmedizin seit Jahrhunderten als Urologikum und zur Entzündungshemmung. Die botanische Bezeichnung Solidago virgaurea entstand aus den lateinischen Begriffen:

 

solidum agere

gesundmachen, heilen

virga

Rute

aueus

golden

 

Erst im 20. Jahrhundert begannen systematische Untersuchungen mit Goldrutenkrauttinkturen. Sie bestätigten die Beobachtungen der Erfahrungsheilkunde. Inzwischen hat die Heilpflanze einen festen Platz in der Phytotherapie eingenommen, da sie auch unter modernsten Testbedingungen ihre Wirksamkeit unter Beweis stellen konnte. Heute werden zur Behandlung der gereizten Blase drei Arten der Gattung Solidago eingesetzt:

  • Solidago virgaurea L.
  • Solidago canadensis L.
  • Solidago gigantea Ait

 

Zur Extraktgewinnung werden während der Blütezeit gesammelte und schonend getrocknete oberirdische Pflanzenteile verwendet.

 

Wirkungsweise des Extraktes aus Goldrutenkraut

Da die Reizblase fast immer von mehreren Ursachen gleichzeitig ausgelöst wird, ist zu ihrer Behandlung ein Arzneimittel günstig, das mehrere Wirkmechanismen entfaltet. So zeigt Urol® flux mit dem Extrakt aus Goldrutenkraut in wissenschaftlichen Untersuchungen einander ergänzende Wirkungen:

 

Wassertreibend

Verstärkte Wasserausscheidung (Durchspülung), ohne dass dabei die wichtigen Elektrolyte mit ausgeschieden werden - so werden Bakterien oder auch kleine Harnsteine aus den Harnwegen herausgespült.

Krampflösend

Krampflösende Wirkung auf die Muskulatur - so entspannt die Blasenmuskulatur. Schmerzen und der Blasendruck gehen zurück, der Entleerungsreiz wird gemildert.

Entzündungshemmend

Entzündungshemmende Wirkung im Bereich der Schleimhäute der Harnwege und Förderung der Wundheilung - so schwellen die Schleimhäute ab, Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen gehen zurück.

Antibakteriell

Hemmung der Bakterienvermehrung im unteren System der Harnwege.

 

Auch bei chronischer Reizblase können Sie mit hochdosierten Goldrutenkrautextrakten Linderung erzielen. Fragen Sie Ihren Arzt nach der für Sie geeigneten Therapieform, um Ihre Beschwerden zu lindern.