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Harnsteine - mit diesem Leiden kämpfen viele

In den letzten Jahrzehnten hat die Häufigkeit des Harnsteinleidens stetig zugenommen. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen rechnet man mit einem Auftreten bei 15% der männlichen und 5-10% der weiblichen Bevölkerung. Zum ersten Mal treten Harnsteine oftmals zwischen dem 25. und 50. Lebensjahr auf.

 

Es gibt heutzutage verschiedene Möglichkeiten, Harnsteine in den Griff zu bekommen. Zum einen gibt es viele Dinge, mit denen Sie selbst zu einer Besserung beitragen können, zum anderen helfen pflanzliche Arzneimittel wieder Beschwerdefreiheit zu erlangen.

 

Was sind Harnsteine?

Harnsteine sind mineralische Ablagerungen, die im Bereich der Niere, der Harnleiter oder der Blase auftreten können. Sie können sehr klein sein (Grieß, Nierengrieß) aber auch eine Größe von mehreren Zentimetern annehmen. Die Form hängt von der Natur der Steine und von der Lage ab. So können Steine im Nierenbecken sehr unregelmäßige Formen annehmen. Die Zusammensetzung der Kristalle ist unterschiedlich, je nachdem, welche Mineralien für ihre Entstehung verantwortlich sind...

 

Wie entstehen die Harnsteine?

Harnsteine entstehen dann, wenn bestimmte Substanzen im Urin in zu hoher Konzentration vorhanden sind und sich daraus kleine Kristalle bilden. Diese wachsen im Laufe der Zeit immer weiter. Kommt es nur einmalig zu Harnsteinen, können meist keine körperlichen Ursachen gefunden werden. Bei wiederholtem Auftreten sollte nach den Ursachen geforscht werden, z.B. durch Stoffwechsel- und Hormonuntersuchungen. Auch ein verzögerter Abfluss von Urin, z.B. durch anatomische Veränderungen der Niere oder wiederholte Infektionen, kann die Bildung von Harnsteinen zusätzlich fördern. Bei hohem Flüssigkeitsverlust und zu geringer Flüssigkeitszufuhr steigt das Risiko einer Kristallisation stark an. Ebenso können mangelnde Bewegung, Stress oder starke psychische Belastung die Steinbildung fördern.

 

Welche Beschwerden können Harnsteine auslösen?

Solange sich ein Stein im Nierenbecken befindet und keine Stauung verursacht, ist er meist nicht zu spüren. Wandert er aber in die Harnleiter und bleibt dort stecken, führt dies oft zu unerträglichen Schmerzen (Koliken), die wenige Minuten bis mehrere Stunden dauern können. Die Schmerzen können in den Rücken, in die Innenseiten der Oberschenkel und in die Geschlechtsorgane strahlen. Begleitet werden sie oft von Übelkeit, Erbrechen oder Schüttelfrost, sowie von Harndrang bei mehr oder weniger verminderter Harnmenge. In der Mehrzahl der akuten Fälle kommt es spontan zum Abgang des Steins.

 

Bei starken Kolikschmerzen werden schmerz- und krampflösende Medikamente in Form von Spritzen oder Zäpfchen angewendet. Bei leichteren Schmerzen führen pflanzliche Arzneimittel zu einer ausgezeichneten Linderung. Nicht selten führt der Reiz, den die Steine auf die Schleimhaut der Nierenbecken ausüben, zu chronischen Entzündungen und einer Vergrößerung der Nieren. Bakterielle Infektionen werden begünstigt und durch den Harnstau besteht die Gefahr eines akuten Nierenversagens. Harnsteine sind somit gefährlich und Harnsteinleiden bedürfen unbedingt der ärztlichen Behandlung, auch wenn sie nicht zur Kolik führen.

 

Wie werden Harnsteine behandelt?

Bei 50% aller Harnsteine gelingt ein Abgang auf dem natürlichen Weg. Größere Steinen passen nicht durch die ableitenden Harnwege, sie müssen deswegen zertrümmert werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um diese zu zertrümmern, je nach Lage und Größe der Steine:

  • Zertrümmerung der Steine durch Stoßwellen von außen: Dabei werden Ultrschall-Schockwellen erzeugt, die durch die intakte Haut auf den Stein gerichtet werden. Diese schmerzlose Behandlung zerlegt den Stein in sehr kleine Fragmente, die auf dem natürlichen Weg ausgeschwemmt werden.
  • Zertrümmerung in der Niere: Ein Instrument zur Steinzertrümmerung wird durch einen Stichkanal am Rücken in die Niere eingeführt. Hier werden die Steine dann per Ultraschall oder Laser zerkleinert.
  • Zertrümmerung in der Blase: Bei einer Blasenspiegelung wird ein Instrument durch den Harnleiter bis zum Stein eingeführt. Die Zerkleinerung erfolgt ebenfalls per Ultraschall oder Laser.